Erb- und Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier
Erb- und Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier
Ihre Bedeutung im damaligen Steinkohlenbergbau und ihr Erhalt für die Zukunft
Autor: Dr. Mathias Schöpel
ISBN: 978-3-942184-8-78
176 Seiten
Im Jahre 2021 erschien bereits die erste Auflage „Erb- und Wasserlösungsstollen im Ruhrrevier- Ihre Bedeutung im damaligen Steinkohlenbergbau und ihr Erhalt für die Zukunft“. Diese Veröffentlichung ist inzwischen vergriffen und der Autor wurde von verschiedenen Stellen und Interessierten gebeten, eine zweite Auflage dieser Veröffentlichung drucken zu lassen. Die Erkenntnislage zu den vielen Stollen im südlichen Ruhrbergbau, die noch heute Wasser führen, hat sich mittlerweile durch viele eigene Untersuchungen und durch Erkundungen anderer Stellen verbessert, so dass der Autor die Gelegenheit nutzte, die Inhalte der ersten Veröffentlichung zu überarbeiten und durch weitere Beispiele zu ergänzen.
Mit der vorliegenden zweiten Auflage soll die interessierte Öffentlichkeit und Fachwelt die Gelegenheit bekommen, in die Welt der Erb- und Wasserlösungsstollen im Ruhrbergbau einzutauchen, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine herausragende Bedeutung für die Wasserlösung des Steinkohlenbergbaus im Ruhrrevier hatten. In der Veröffentlichung werden für den damaligen Bergbau wichtige wasserführende Stollen genannt und beschrieben. Es existieren viele weitere Stollen, die heute nicht mehr im Gelände auffindbar sind und/oder ihre Funktion zur Wasserlösung frühzeitig verloren hatten, da sie bereits damals von tiefer liegenden jüngeren Stollen abgelöst wurden.
In dem vorliegenden Bericht werden verschiedene vornehmlich ältere Ausdrücke der Bergmannssprache im Steinkohlenbergbau an der Ruhr verwendet. Für den nicht mit der sehr reichen Bergmannssprache vertrauten Leser hat der Autor die Erklärung hinter dem bergmännischen Fachbegriff in Klammern hinzugefügt und der Leser hat somit die Möglichkeit, die bergbaulichen Fachbegriffe und deren Bedeutung beim Lesen des Textes kennenzulernen. Weiterhin werden die verwendeten Zechennamen, verschiedene Ortsnamen und einzelne wissenschaftliche Fachbegriffe durch Anführungszeichen besonders gekennzeichnet, da sie ansonsten für den Leser nicht immer leicht wahrzunehmen sind.


