Der Deutsche Werkbund in seinen Bezügen zu Hagen
...nicht nur zum Tee bei Osthaus...
Claus-Uwe Derichs
Herausgeber:
Deutscher Werkbund Nordrhein-Westfalen
244 Seiten
Hagen hatte von Anfang an eine nicht zu unterschätzende Verbindung zum Deutschen Werkbund, die ihren besonderen Ausdruck 1909 mit der Gründung des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe in Hagen sowie 1914 im „Hagener Raum“ auf der Werkbundausstellung in Köln fand. Während der Kölner Werkbundausstellung veranstaltete der DWB am 5. Juli 1914 in Hagen eine Tagung, anlässlich derer Karl Ernst Osthaus die versammelten Werkbundmitglieder zum Tee in den Hohenhof einlud.
Ziel dieses Buches ist es, weniger bekannte Werkbundmitglieder, wie z.B. Will Lammert, Albert Kranz, Rudolf Grünewald, Friedrich Wilhelm Braß, Martel Schwichtenberg, Rudolf Severin oder Bernhard van der Minde und ihr Wirken in und aus Hagen zu betrachten, sowie die Beziehungen zwischen Hagen und dem Werkbund zu beleuchten. Unverändert gilt noch heute, was Julius Posener dem Werkbund am 6. Oktober 1982 zum 75. Geburtstag für die Zukunft mit auf den Weg gegeben hat:
„Zu tun ist jetzt genug, was der Werkbund, und ich meine nur der Werkbund, in Angriff nehmen kann. Packen wir es an!“
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